Die Stadt Düsseldorf will in einem einzigartigen Beteiligungs- und Planungsverfahren den von dem großen Landschaftsplaner Maximilian Friedrich Weyhe Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffenen Düsseldorfer „Grünen Ring“ wiederbeleben und zum Katalysator städtebaulich-freiräumlicher Vernetzungen in der Stadt ausbauen. Im „Blaugrünen Ring“ sollen die zahlreichen Kunst- und Kultureinrichtungen zu einer ganzheitlichen Erlebnis- und Kulturmeile zusammengefügt werden. Hierzu hat die Stadt Düsseldorf nach einer intensiven Bürgerbeteiligung einen internationalen freiraumplanerischen, städtebaulichen und künstlerischen Wettbewerb ausgelobt. Wettbewerbsaufgabe ist es, die Verbindung der durch die Nachkriegsplanungen lose nebeneinander stehenden Kunst- und Kulturorte herzustellen und die Zeugnisse der Garten- und Stadtkultur zu einer mit dem Stadtraum verwobenen Kunst- und Kulturlandschaft zu verschmelzen. Der internationale, visionäre, städtebauliche, freiraumplanerische und künstlerische Wettbewerb „Blaugrüner Ring“ umfasst ein etwa 158 ha großes Gebiet. 60 Wettbewerbsteilnehmer arbeiten in der ersten Phase daran, ein Gesamtkonzept für den Blaugrünen Ring zu entwickeln. In einer 2. Bearbeitungsstufe, werden ab Juni 2019 ca. 20 interdisziplinäre Teams das Gesamtkonzept und ausgesuchte Teilräume vertiefen. Ergänzt werden die Bearbeitungsstufen durch eine öffentliche Ausstellung und Diskussion der Zwischenergebnisse. Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern begleitet das Verfahren und wird im Dezember 2019 die Gewinner jurieren. Mehr
Im Artikel „Keine WerkbundStadt“ zeigt Uli Hellweg die Mechanismen von Spekulation und politischer Ratlosigkeit am Beispiel des gescheiterten Modellprojektes „WerkbundStadt Berlin“ auf. Der Artikel führte zu heftigen Kontroversen im Deutschen Werkbund Berlin, in deren Folge Uli Hellweg das Amt des Vorsitzenden des Vorstands des Deutschen Werkbundes Berlin niederlegt. Zum Artikel: Keine Werkbundstadt
Voraussetzungen und Ablauf der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, Kooperationsmodelle bei SEM, aktuelle Praxisbeispiele, Alternative: kooperative Baulandentwicklung? Uli Hellweg referiert über Voraussetzungen und Anforderungen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme, Prüfgegenstände der vorbereitenden Untersuchungen, Auskunftspflichten, formelle Schritte der vorbereitenden Untersuchungen, Rechtsfolgen, bodenrechtliche Bedeutung und Fristen. Mehr
Der Vorstand des Deutschen Werkbundes Berlin bedauert die nun erteilte Absage des Modellprojektes durch die Eigentümer. „Die neuen Eigentümer sind offensichtlich nicht bereit, die Regeln der Zielvereinbarung einzuhalten; denn nicht mehr und nicht weniger haben wir verlangt“, so der Vorstandsvorsitzende Uli Hellweg. „Der Modellcharakter eines Werkbund-Projektes muss sich auch in der Art und Weise des Umgangs miteinander und in der Prozessgestaltung spiegeln“, so das Beiratsmitglied Christiane Thalgott. „Für das Land Berlin wird damit ein richtungsweisendes Projekt des Stadtbaus in Frage gestellt“, so die ehemalige Münchner Stadbaurätin weiter. Pressemitteilung Deutscher Werkbund Berlin vom 31.10.2018
Uli Hellweg berichtet aus seiner praktischen Tätigkeit als Geschäftsführer von Entwicklungsgesellschaften in Berlin, Hamburg und Luxemburg sowie aus seiner aktuellen Beratertätigkeit über Erfahrungen in der Anwendung der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM). Er zeigt auf, in welchen Fällen die SEM passt und diskutiert mit den Teilnehmern Fragen der praktischen Umsetzung.
Der von Peter Droege in zweiter Auflage herausgegebene Band „Urban Energy Transition“ erscheint mit einem Beitrag von Uli Hellweg mit dem Titel „Renewable Wilhelmsburg – Using the International Building Exhibition to Fight Climate Change“. Mehr
Conversation with Esra Akcan (Author), Uli Hellweg (Deutscher Werkbund Berlin e.V.), Kader Konuk (Universität Duisburg-Essen), Vittorio Magnano Lampugnani (Architect and Architectural Historian), Cihan Arin (Architect) Moderated by Jan Krause (Professor for Architecture Education)
Die Entscheidung für Hamburgs neues großes Stadterweiterungsgebiet „Oberbillwerder“ ist gefallen. Am 24. Mai 2018 hat das Beratungsgremium des wettbewerblichen Dialogs unter dem Vorsitz von Uli Hellweg mit einem eindeutigen Votum von 18:2 Stimmen den Siegerentwurf für Oberbillwerder ausgewählt: das dänisch-niederländisch-deutsche Planungsteam ADEPT Aps mit Karres + Brands und Transsolar Energietechnik. Der Entwurf „The Connected City“ fügt sich optimal in die bestehende Landschaftsstruktur ein und schafft neue Verbindungen in die benachbarten Stadtteile. Oberbillwerder wird als Modellstadtteil „Active City“ entwickelt und entscheidend durch die Themen Gesundheit, Ernährung und Sport geprägt. Mehr
Das Preisgericht unter Leitung von Uli Hellweg kürte das Team aus Machleidt + Partner – Büro Für Städtebau, Berlin, und SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten, Berlin, zum 1. Preisträger im zweiphasigen städtebaulichen Realisierungswettbewerb für das ehemalige Kasernengelände in Krampnitz (Potsdam). Den 2. Preis erhielt das Team happarchitecture, JJH Architekten GmbH, Frankfurt am Main, mit Mettler Landschaftsarchitektur, Berlin. Der 3. Preis ging an die Mars Group in Luxemburg mit agence TER, Paris/Karlsruhe. Ziel des Wettbewerbs war es, ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige Konzepte mit hoher städtebaulicher Qualität für einen urbanen Stadtteil zu finden. Mehr
Auf der Mitgliederversammlung des Berliner Werkbundes wurde am 8. März 2018 satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt, der sich am 16. März 2017 konstituiert hat. Vorsitzender ist Uli Hellweg, Stadtplaner Stellvertretende Vorsitzende ist Stefanie Bürkle, Künstlerin weiteres Vorstandsmitglied ist Harald Bodenschatz, Stadtplaner. Mehr