Seit März 2015

Uli Hellweg leitet das Planungs- und Consultingbüro HELLWEG URBAN CONCEPT. Er berät Städte und Gemeinden bei der Entwicklung großer städtebaulicher Gebiete und Projekte und moderiert komplexe städtebauliche Verfahren. Darüber hinaus ist Uli Hellweg als Stadtplaner tätig. 2016 gewinnt er den internationalen städtebaulichen Wettbewerb “Mesto Malina” (Bratislava/Malacky) zusammen mit Peter Droege, Liechtenstein Institute for Strategic Development (LISD),Vaduz, und Eduard Balcells Architecture+Urbanism+ Landscape, Barcelona.

Seit März 2018 ist Uli Hellweg Vorsitzender des Deutschen Werkbundes Berlin e.V.

2014 – 2015

Uli Hellweg baut als Geschäftsführer die IBA Hamburg-Nachfolgegesellschaft auf, die als öffentliche Entwicklungsgesellschaft mehr als 5.000 Wohnungen und 125.000 qm BGF Handel, Dienstleistungen und Gewerbe in den Hamburger Bezirken Mitte und Harburg entwickelt.

2006 – 2014

Von September 2006 bis Ende 2013 ist Uli Hellweg Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg GmbH. Unter seiner Leitung entstehen mehr als 1.700 modellhafte Wohnungen, darunter ca. 500 energetisch exzellente Modernisierungen, 1 Mio. qm Büro- und Gewerbeflächen, soziale Infrastruktur für Seniorinnen und Senioren, acht Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten), vier Sport- und Freizeiteinrichtungen, 71,5 ha Parks und Grünflächen, 2,7 km neue Wasserwege sowie die stadttechnische Infrastruktur (Gesamt-Investitionsvolumen 1,25 Milliarden Euro).

1996 – 2006

Uli Hellweg leitet mehrere große Entwicklungsgesellschaften, u.a. die Wasserstadt Berlin GmbH, die DSK (Wiesbaden) und die agora s.a.r.l. (Großherzogtum Luxemburg). Unter seiner Leitung werden die Entwicklungsgebiete Rummelsburger Bucht (Berlin), Wasserstadt Spandauer See (Berlin) und Belval (Luxemburg) mit rd. 20.000 WE, 2 Mio.Quadratmeter Gewerbe- und Dienstleistungsflächen sowie zahlreichen Einrichtungen der öffentlichen und privaten Infrastruktur entwickelt.

1992 – 1996

Von 1992 bis 1996 ist Uli Hellweg Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Kassel. Er initiiert die die Wiedergründung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kasseler Unterneustadt als ein Modellprojekt der „Kritischen Rekonstruktion“ sowie die Kasernen-Konversion „Marbachshöhe“ im Stadtteil Wilhelmshöhe.

1977 – 1992

Nach Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik DIFU (1976/77) in Berlin und Sachgebietsleiter im Stadtplanungsamt der Stadt Gelsenkirchen (1977 – 1980) betreut Uli Hellweg von 1980 bis 1987 Selbsthilfe- und Pilotprojekte bei der Internationalen Bauausstellung Berlin GmbH – IBA ’84/’87. 1987 bis 1992 koordiniert er die Stadterneuerungsaktivitäten der IBA-Nachfolgegesellschaft, S.T.E.R.N. GmbH in Berlin Moabit.

1976

Uli Hellweg schließt das Architekturstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule – RWTH Aachen 1976 ab.

Mitgliedschaften

    Uli Hellweg ist Mitglied der Architektenkammer Berlin, der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, des Deutschen Werkbundes, des Architekturforums Zürich sowie des Konvents Baukultur der Bundesstiftung Baukultur. Seit 2016 ist Uli Hellweg Vorsitzender des Fachbeirates der IBA Thüringen, seit März 2018 Vorsitzender des Deutschen Werkbundes Berlin e.V.

Persönliche Auszeichnungen

  • Hünnebeck Preis der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
  • RWTH Aachen Sempermedaille des Architekturzentrums Hamburg

Prämierte Projekte

  • Deutscher Städtebaupreis (Auszeichnung) 2002 für das Projekt Wiedergründung der Kasseler Unterneustadt
  • Deutscher Städtebaupreis (Auszeichnung) 2008 für das Projekt Rummelsburger Bucht
  • Zahlreiche Preise und Auszeichnungen im Rahmen der IBA Hamburg, u.a. Deutscher Städtebaupreis 2014 ( http://www.iba-hamburg.de/story/preise-auszeichnungen.html)