Uli Hellweg über die inhaltliche Annäherung der Formate IBA und BUGA und die Chancen einer engeren Kooperation.

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Internationale Bauausstellungen rücken seit mehr als einem Jahrhundert die aktuellen Fragen des Planens und Bauens in den Fokus der nationalen und internationalen Diskussion. IBA stehen für einen hohen Anspruch: Sie sind Experimentierfeld der Stadt- und Regionalentwicklung und Markenzeichen nationaler Bau- und Planungskultur. Worin liegt die Kraft des Formats? Wie kann sich das Versprechen IBA für Innovation stets erneuern? Wie stellen sich IBA-Standorte der Verpflichtung der großen Tradition?

Wie können IBA international beispielgebende Innovation – auch im Alltag – möglich machen, und was muss getan werden, damit das auch in Zukunft gelingen kann? Darüber wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Ziel der Konferenz ist es, auszuloten, was die Marke IBA in Abgrenzung zu anderen Formaten der Stadt- und Regionalentwicklung auszeichnet, ihre Qualitäten zu stärken und langfristige Zukunftsperspektiven für das Format zu entwickeln. Politik, Planung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen sich darüber austauschen, wie Innovationsprozesse entstehen, Zukunftsthemen greifbar gemacht werden können und sich die Rolle des Bundes in IBA-Prozessen entwickeln soll.

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Internationale Bauausstellungen sind einmalige Architektur- und Städtebauausstellungen, mit denen Deutschland zu internationaler Anerkennung gelangt ist. Die IBA wandelten sich im Laufe der Zeit von Architektur- zu Baukultur-Ausstellungen, bei denen neben ästhetischen und technologischen zunehmend soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte sowie die Qualität von Prozessen und von Partizipation in den Vordergrund traten. Eine IBA verhandelt das Leben, Wohnen und Bauen sowie die Mobilität in Städten und Regionen mit einem weit darüber hinausgehenden Geltungsanspruch ihrer Inhalte, ihrer Organisation und Präsentati¬on und gibt wichtige Impulse für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
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Präsentation Uli Hellweg
Uli Hellweg spricht in der Fabrique de la Cité über das Format IBA und die Erfahrungen in Hamburg.
La Fabrique de la Cité invite à une conférence-débat réunissant les principaux acteurs de la politique urbaine de Hambourg. Cette soirée sera également l’occasion d’interroger, au-delà du cas de Hambourg, et dans une perspective franco-allemande, les différentes voies pour susciter l’innovation urbaine aujourd’hui.

L’IBA (Internationale Bauausstellung) Wilhelmsburg : laboratoire passionnant pour la ville durable, résiliente et l’innovation urbaine
M. Uli HELLWEG, ancien directeur de l’IBA Hambourg GmbH

Table-ronde : quels instruments pour susciter l’innovation urbaine ? Comparaison entre l’Allemagne et la France
M. Benoist APPARU, maire de Châlons-en-Champagne
M. Henri BAVA, associé fondateur, Agence TER
M. Uli HELLWEG, ancien directeur de l’IBA Hambourg GmbH
M. Vincent JOSSO (confirmé), associé, directeur de projet, Le Sens de la Ville
M. Jean ROTTNER, président du Conseil Régional du Grand Est
Mme. Chloë VOISIN-BORMUTH, directrice des études et de la recherche, La Fabrique de la Cité
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Conversation with Esra Akcan (Author), Uli Hellweg (Deutscher Werkbund Berlin e.V.), Kader Konuk (Universität Duisburg-Essen), Vittorio Magnano Lampugnani (Architect and Architectural Historian), Cihan Arin (Architect)
Moderated by Jan Krause (Professor for Architecture Education)
PODIUMSDISKUSSION: Welche Leistungsfähigkeit haben internationale Formate integrierter Handlungs- und Entwicklungskonzepte? Moderation: Uli Hellweg, HELLWEG URBAN CONCEPT, Berlin, mit: Jens Geier, Europaabgeordneter, Stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses und Sprecher seiner Fraktion im Haushaltskontrollausschuss, Brüssel; Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Wuppertal; Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Düsseldorf; Detlef Raphael, Beigeordneter des Deutschen Städtetages, Berlin. In der Diskussion steht die Frage im Mittelpunkt, ob eine Kooperation von „Europäischer Umwelthauptstadt“, „Europäischer Kulturhauptstadt“, Gartenschauen und Internationalen Bauausstellungen Synergieeffekte zwischen den Formaten erzeugen könnte. Mehr